Wasserspülung ist sinnlos

Die Korrosionsbestandteile wie Eisenoxid lagern sich überwiegend in den Heizkreisläufen der Fußbodenheizung ab. Die Schichten härten zur Rohrwandung hin aus. Rohrmittig befinden sich die noch weichen Bestandteile. Um den Heizkreislauf von diesen Ablagerungen zu befreien wird nicht selten der Wasserschlauch zur Spülung angeschlossen. Hier werden lediglich die weichen Bestandteile in der Rohrmitte ausgespült, die hartnäckigen Inkrustationen bleiben im Rohr. Diese Maßnahme führt nur kurzzeitig zu einer Verbesserung.

Druckimpulsspülung ist schädlich

Ein weiterer Versuch die Rohrleitung von harten Ablagerungen zu befreien ist die Druckimpulsspülung. Um neben den weichen auch die festgesetzten Ablagerungen aus dem Rohr zu entfernen, wird ein Luft/Wasser-Druckimpulsgemisch eingeleitet. Durch diese Druckstöße lösen sich abrupt die an der Rohrwandung festgesetzten Bestandteile in unkontrollierter Form und Größe ab, stauen sich auf und verstopfen das Rohr. Dies bezeichnet man als Rohrleitungsinfarkt. Das Ende des Fußbodenheizkreislaufes ist hiermit besiegelt. zurück weiter

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